»Veilchenfeld« , Gert Hofmann, Vers- und Kaderschmiede, 22.02.2014

Geschrieben am 18. 02. 2014

VeilchenfeldSamstag, 22. Februar 2014, Polittbüro Hamburg

Vers- und Kaderschmiede: "Veilchenfeld" - szenische Lesung mit RUTH MARIE KRÖGER, RAINER SCHMITT, ROBERT STADLOBER, HENNING VENSKE und MICHAEL WEBER. Nach dem Roman von Gert Hofmann, Bearbeitung: Berthold Brunner.
"Was wäre aus dem jungen jüdischen Philosophen Wiesengrund (alias Adorno) geworden, wäre er nicht (1934 nach England, 1938 in die USA) emigriert? In Gert Hofmanns Roman zieht sich der bereits etwas ältere Prof. Veilchenfeld vor der antisemitischen Verfolgung in die Provinz zurück. Doch die Kleinstadt ist kein sicherer Ort – im Gegenteil: Mit Neugier reagiert die ganze Gemeinde auf die jeweils neuesten Grausamkeiten der örtlichen Nazis. Und fast alle Bewohner nehmen, ob aktiv oder passiv, an der Hetzjagd teil. Selbst die Arztfamilie, die ihn zunächst unterstützt, schließt sich der Volksgemeinschaft mehr und mehr an. Sie lebt in der Normalität der deutschen NS-Gesellschaft und reagiert mit zunehmender Abweisung auf den Verfolgten.

»Die Idiotie eines politischen Zirkelschlusses«, taz-NORD, 27.10.2013

Geschrieben am 28. 10. 2013

Karl-Heinz Dellwo über die Linke und Israel
"Die Idiotie eines politischen Zirkelschlusses"

Karl-Heinz Dellwo war früher Terrorist. Heute verlegt er die „Bibliothek des Widerstands“. Ein Gespräch über das RAF-Bündnis mit den Palästinensern und das schwierige Verhältnis vieler Linker zu Israel

Das Interview führte: LENA KAISER, taz Nord
link: http://www.taz.de/!126263/